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Alpenstadt: Die Sechste

01.12.2001

Am Anfang war es nur eine Idee. Inzwischen ist es zu einer der spannendsten Geschichten in den Alpen geworden.

In der südfranzösischen Stadt Gap läuft seit dem vergangenen November der Countdown zur "Alpenstadt des Jahres 2002". Seit der entscheidenden Alpenstadt-Jury-Sitzung in Villach werden die BürgerInnen von Gap vorbereitet, damit auch in dieser Stadt am Rande des Nationalparks Les Ecrins der Anfang für eine neue Form der Entwicklung der Städte in den Alpen geschaffen werden kann. Wie schon vorher in Villach, in Belluno, in Maribor und heuer in Bad Reichenhall. Im November fiel auch die Entscheidung für 2003. Erstmals kommt mit Herisau eine Schweizer Stadt "zum Zug".
Was 1997 in Kärnten begann und sich ursprünglich nur alle zwei Jahre anderswo in den Alpen wiederholen sollte, wurde zu einer lebendigen Entwicklung, die in keiner der bisherigen Städte bisher aufgehört hat.
Fünf Alpenstadt-Ziele
Den Rahmen für das Projekt "Alpenstadt des Jahres" bilden die fünf Ziele, die sich die Verantwortlichen von Anfang an gesetzt hatten: 1. Identität - das Alpenbewusstsein stärken, 2. Partizipation - die Bevölkerung beteiligen, 3. Funktion - Brücken zur Region schlagen, 4. Vision - die Zukunft im Sinne der Alpenkonvention gestalten, 5. Kooperation - Zusammenarbeit und Kontakte.
Die Wege zur Erreichung dieser Ziele müssen in jeder neuen Stadt anders angelegt werden, die inhaltliche Umsetzung bleibt unverrückbar.
Aus der ursprünglich erdachten "Öffentlichkeitsarbeit für den Lebensraum Alpen" ist, vergleichbar mit einem lebenden Organismus, eine Bewegung geworden. Der Titel "Alpenstadt des Jahres" darf dabei nicht als Auszeichnung sondern als Auftrag, als Herausforderung angesehen werden Es geht um eine neue Form, die Zukunft einer Stadt und ihres Umlandes nachhaltig zu gestalten.
Das Miteinander steht dabei im Mittelpunkt. Gleichzeitig geht es um die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Organisationen und NGOs. Ein komplizierter Prozess, nicht nur für die Städte! Und für jede Kommune bedeutet dieser Titel letztendlich ein Umdenken, ein Verlassen herkömmlicher Wege. Im Kopf und auf der Straße.
Der Beginn eines langen Weges
Das Veranstaltungsjahr selbst ist nur der Beginn eines langen Weges in eine richtige Zukunft. Nach der Feststellung des "status quo" werden Ziele gesteckt. Kurz- und längerfristige, schwerer und leichter erreichbare. Die Einbeziehung aller Bevölkerungskreise steht zumeist am Anfang. Am Ende des Jahres kann, wie zum Beispiel in Villach, ein Naturpark oder eine völlig neue "Stadt-Umland-Kooperation" stehen.
Auch in Maribor gilt der Naturpark am "Pohorje" als sicher. Damit auch die Zusammenarbeit zwischen den bisherigen und den zukünftigen Alpenstädten entsprechend funktioniert, hat Bad Reichenhall eine eigene Homepage eingerichtet. Unter http://www.alpenstadt2001.de erfährt man vieles über das eigentliche Thema, kommt über "Links" zu den anderen Alpenstädten und den Juryorganisationen, kann sich über e-mail-Adressen in die Diskussion einmischen. Und wenn den Städten noch manchmal der Kontakt zu den NGOs schwer fällt oder gar fehlt, dann sind letztere gefordert, sich selbst einzubringen. Entweder direkt, über die Juryorganisationen (CIPRA, Pro Vita Alpina, ARGE Alpenstädte) oder über den
Verein "Alpenstadt des Jahres"
Rathausgasse 8/II, A-9500 Villach
Telefon & Fax: ++43-4242-219395
E-Mail: alpenstadt@aon.at

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