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Auf nach Idrija!

30.04.2015

Im Rahmen des internationalen Projektes YSAM - "Youth Shaping Alpine Municipalities" - ging es am 9. und 10. Januar für uns vier Jugendliche aus Bozen nach Idrija. Ziel unserer Reise war es, den Austausch mit anderen Jugendlichen zu fördern und andere Lebensrealitäten kennenzulernen.

Idrija, die Alpenstadt des Jahres 2011 im Westen Sloweniens beherbergte beinahe 500 Jahre das zweitgrößte Quecksilberbergwerk auf der Welt. Auf unserer Reise bekamen wir Einblick in die Vergangenheit und das harte Leben der Bergmänner, aber auch in die Lebensbedingungen von heute. So sind zB. die öffentlichen Verkehrsmittel in Idrija spärlich, der nächste Bahnhof liegt 30 Minuten entfernt, es gibt einen einzigen Taxifahrer und jeder Haushalt verfügt über mindestens ein Auto. Das ganze Jahr über wird jedoch fleißig Rad gefahren, auch wenn die Straßen etwas eng und steil sind. Außerdem haben wir genussvoll erfahren, dass regionale Produkte für die EinwohnerInnen von Idrija sehr wichtig sind. Besonders fasziniert haben uns die Jugendlichen, die uns ganz begeistert selbst durch die Geschichte ihrer 5900 Einwohner-Stadt führten. Der Bürgermeister Bojan Sever legt großen Wert auf die Meinung der jungen Generation: "Nur sie können ein Umdenken vorantreiben, sie sind unsere Zukunft", so seine Worte.

Gaia Squarcina, Sebastian Gerstner, Giacomo Muraro, Michael Torggler

Youth Shaping Alpine Municipalities (YSAM) ist ein Projekt des Vereins Alpenstadt des Jahres, seiner Mitgliedsstädte Bozen/I, Idrija/SI, Sonthofen/D und Trento/I sowie der Gemeinden Balzers/LI, Planken/LI und Kranjska Gora/SI. Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA unterstützt das Projekt fachlich. YSAM wird gefördert durch das EU-Programm "Jugend in Aktion" und die Heidehof Stiftung.

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